FAQ für Zeitarbeitnehmer
In unseren FAQ für Zeitarbeitnehmer wollen wir die wichtigsten Grundlagen der Zeitarbeit oder Arbeitnehmerüberlassung erläutern. Unserer Meinung nach kann die Zeitarbeit dann am besten funktionieren, wenn alle Beteiligten wissen, woran sie sind. Dazu zählt, dass man weiss was einen erwartet und man versteht, wie die Zusammenhänge in einem Zeitarbeitsverhältnis sind. Wer sich mit der Zeitarbeit beschäftigt, wird schnell erkennen, dass es viele Vorteile gibt und man genauso rechtlich abgesichert ist, wie in jedem anderen Anstellungsverhältnis. Häufig ergeben sich zudem Jobchancen, die man auf anderen Wegen vielleicht nicht erhalten hätte. In unseren FAQ für Zeitarbeitnehmer werden wir einige der wichtigsten Fragen beanworten.
Welche Vorteile bietet Zeitarbeit?
Über Zeitarbeit haben Arbeitsuchende die Möglichkeit, eine Beschäftigung in einem Unternehmen direkt aufzunehmen. Häufig ergibt sich so die Chance, Unternehmen kennenzulernen, die man mit einer direkten Bewerbung nicht erreicht.
Viele Kunden nutzen zudem die Möglichkeit einer Überlassung, um geeignete Mitarbeiter für eventuelle Übernahmen zu testen.
Insofern hat jeder seine Zukunft ein Stück weit selbst in der Hand, wenn er sich bestmöglich präsentiert. Somit kann Zeitarbeit das Sprungbrett in eine Festanstellung sein.
Bin ich bei Zeitarbeit sozial abgesichert?
Ja! – Jeder Arbeitnehmer erhält grundsätzlich einen schriftlichen Arbeitsvertrag mit den üblichen Leistungen wie Renten-, Kranken-, Arbeitslosen-, Pflege- und Unfallversicherung sowie bezahlten Urlaub. Die Vertragsunterlagen werden vor Vertragsbeginn ausgehändigt und mit dem jeweiligen Ansprechpartner besprochen, so dass genügend Zeit zur Lektüre besteht.
Zeitarbeitunternehmen bieten sozial abgesicherte Arbeitsverhältnisse. Da hanfried die Regelungen des GVP Tarifvertrages auf alle Arbeitsverhältnisse anwendet, sind die Rahmenbedingungen von vorneherein festgelegt und transparent. In den meisten Fällen zahlen wir Löhne, die deutlich über dem tariflichen Niveau liegen.
Wie ist die Entlohnung in der Zeitarbeit?
Unsere Arbeitnehmer werden nach dem GVP Tarifvertrag entlohnt – wenn möglich auch übertariflich. Zudem werden im Rahmen der Zeitarbeit alle tatsächlich geleisteten Arbeitsstunden vergütet – egal ob 35 oder 40 Wochenstunden.
So erhält jeder eine gerechte Entlohnung für seine erbrachte Leistung – das ist häufig transparenter und gerechter als ein festes Monatsgehalt, bei dem z.B. die Überstunden mit dem Gehalt abgegolten sind. Je nach individueller Qualifikation, gibt es Entgeltgruppen, die die Basis für die Löhne in der Zeitarbeit darstellen. Dazu gibt es für viele Branchen auch noch Branchenzuschlagstarife, die weitere Entgeltstufen enthalten. Diese schaffen eine Angleichung der Löhne von Zeitarbeitnehmern zu den Stammbeschäftigten im Einsatzbetrieb.
Weitere Informationen zur Zusammenarbeit im Rahmen der Zeitarbeit gibt es auch auf der Webseite unseres Arbeitgeberverbands GVP (Gesamtverband der Personaldienstleister). Auch die Bundesagentur für Arbeit bietet entsprechende Informationen über die Zeitarbeit an.
Personalvermittlung vs Zeitarbeit: Was ist der Unterschied?
Wer im Rahmen der Zeitarbeit bei einem Personaldienstleister beschäftigt ist, verfügt über ein ganz normales Arbeitsverhältnis zu seinem Zeitarbeitsunternehmen. Hierfür gelten alle Regeln des deutschen Arbeits- und Sozialversicherungsrechts, sowie die Tarifverträge für die Zeitarbeitsbranche, die der Gesamtverband der Personaldienstleister (GVP), mit den größten deutschen Gewerkschaften abgeschlossen hat. Als Zeitarbeitnehmer arbeitet man aber nicht im Betrieb seines Zeitarbeitsunternehmens, sondern in den verschiedenen Einsatzbetrieben. Je nach Auftrag, können diese Einsätze eher kurzfristig sein oder bis zur, sich aus dem Arbeitnehmerüberlassungsgesetz (AÜG) ergebenden Höchstüberlassungsdauer von 18 Monaten in einem Betrieb, erstrecken. Oft kommt dann auch eine Übernahme in den Einsatzbetrieb in Betracht. Die Zeitarbeit hat dann die Funkktion einer erweiterten Probezeit für das Einsatzunternehmen, dass auch Entleiher genannt wird.
Die direkte Personalvermittlung zielt darauf ab, dass ein Personaldienstleister oder Zeitarbeitsunternehmen einen Bewerbenden direkt an ein Unternehmen vermittelt. Es kommt dann ein direkter Arbeitsvertrag zwischen dem Bewerbenden und dem Zielunternehmen zustande. Der Personaldienstleister erhält dann im Erfolgsfall eine Vermittlungsprovision. Diese kann auch schon im Vorfeld in Teilen gewährt werden, damit der Personaldienstleister seine Kosten decken kann. Häufig findet auch eine Teilung statt. So dass dann eine Hälfte der Provision bei Vertragsschluss und die andere Hälfte nach einem bestimmten Zeitraum fällig wird. Für den Bewerbenden, der in eine feste Anstellung vermittelt worden ist, entstehen keine Kosten. Die Dienstleistung ist für ihn immer kostenfreit.
Definition Personalvermittlung
Bei der Personalvermittlung sucht ein Personaldienstleister geeignete Kandidaten für offene Stellen und vermittelt diese direkt an ein Unternehmen. Der Arbeitsvertrag wird dabei direkt mit dem Unternehmen geschlossen.
Definition Zeitarbeit
Bei der Zeitarbeit ist der Arbeitnehmer beim einem Personaldienstleister angestellt und wird zeitweise in Kundenunternehmen, auf Basis des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes, überlassen und eingesetzt. Das Zeitarbeitsunternehmen enthält dann eine Vergütung für jede geleistete Arbeitsstunde auf Basis eines mit dem Unternehmen abgeschlossenen Arbeitnehmerüberlassungsvertrages.
Vorteile der Personalvermittlung
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Direkte Festanstellung
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Langfristige Karriereperspektive
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Nur ein Einsatzort
Vorteile der Zeitarbeit
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Schneller Einstieg in den Arbeitsmarkt
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Flexible Einsatzmöglichkeiten
- Kennenlernen unterschiedlicher Branchen und Unternehmen
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Chance auf Übernahme und Quereinstieg
- Leichter Einstieg in neue Tätigkeitsfelder
Zeitarbeit: Woher bekomme ich Informationen?
Wer sich für die Arbeit bei einem Zeitarbeitsunternehmen interessiert oder als Unternehmen mit einem Personaldientleistungsunternehmen zusammenarbeiten möchte, wird als erste Anlaufstelle sicher die Seiten der Bundesagentur für Arbeit besuchen. Hier gibt es bereits viele wichtige Inhalte, die beschreiben, wie das Dreiecksverhältnis aus Verleiher, Entleiher und dem Zeitarbeitnehmer funktioniert. Gleichzeitig kann man auch bei der Bundesagentur für Arbeit natürlich nach Jobs suchen und erhält Links zu weiteren Ressourcen.
Darüber hinaus ist der Arbeitgeberverband für die Zeitarbeitsbranche, der Gesamtverband der Personaldienstleister (GVP) eine weitere Möglichkeit, diesmal eher aus Sicht der Zeitarbeitsunternehmen, zu erfahren, welche Vorteile die Zeitarbeit bietet und wie ich die Zusammenarbeit für mich als Unternehmen oder Arbeitsuchender bestmöglich gestalten kann. Der GVP veranstaltet regelmäßig auch Onlineveranstaltungen zu unterschiedlichen Themen. Er ist das wichtigste Sprachrohr der Branche und vertritt gut 5000 Mitgliedsunternehmen. Zu seinen Aufgaben gehört auch die Aushandlung von Tarifverträgen für die Zeitarbeitsbranche sowie die Ausgestaltung des Ausbildungsberufes zum Personaldienstleistungskaufmann.
Diese Blickrichtung geht auch der hanfried CEO Dr. Timm Eifler, der sich in seinem neuen Buch „Karrierebooster Zeitarbeit“ vorwiegend an Arbeitsuchende und Menschen richtet, die sich mit Hilfe eines Zeitarbeitsunternehmens beruflich verändern und weiterentwickeln wollen. Weitere Themen, rund um die Jobsuche oder die Karriereplanung, greift er auch in seinem eigenen Youtube Kanal auf.
Woher stammt der Name „Hanfried“ im Firmennamen der hanfried GmbH?
Der Name „hanfried“ hat seinen Ursprung in der Stadt Jena. Auf dem dortigen Marktplatz steht eine Statue von Johann Friedrich I., einem Kurfürsten von Sachsen aus dem 16. Jahrhundert. Er spielte eine wichtige Rolle in der Reformationszeit und gründete im Jahr 1558 die Friedrich-Schiller-Universität Jena.
Im Laufe der Zeit entwickelte sich unter Studenten ein Spitzname für diese Figur. Aus dem Namen „Johann Friedrich“ wurde in verkürzter und umgangssprachlicher Form „Hanfried“. Der Name war einfacher auszusprechen und passte gut in die studentische Kultur, in der historische Persönlichkeiten häufig humorvolle oder volkstümliche Bezeichnungen erhielten. Mit der Zeit setzte sich dieser Spitzname immer stärker durch, sodass viele Menschen in Jena die Statue bis heute einfach „den Hanfried“ nennen.
Die Gründer der hanfried GmbH wählten diesen Namen bewusst. Sie hatten Verbindungen zu einer studentischen Organisation in Jena und suchten für ihr Unternehmen einen Namen mit Bezug zu dieser Tradition. „Hanfried“ stand dabei symbolisch für die studentischen Wurzeln, den historischen Hintergrund der Stadt und die Verbindung zur Universitätskultur. Auf diese Weise wurde der lokale Spitzname der Statue zum Namensgeber des Unternehmens.
Sie wollen mehr über die Zeitarbeit erfahren und lernen, warum die Zeitarbeit der perfekte Karrierebooster sein kann? Dann lesen Sie alles darüber im neuen Buch von hanfried CEO Dr. Timm Eifler. Er stellt die Grundlagen der Zeitarbeit dar und erläutert, warum die Zeitarbeit das Instrument für den Arbeitsmarkt der Zukunft ist. Gleichzeitig geht er auf Vorurteile ein und erklärt, woran man ein gut arbeitendes Zeitarbeitsunternehmen erkennt und aus der Zusammenarbeit für sich als Jobsuchender das Beste macht.
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